Cerner und m.Doc: Digitalisierungsschub für Krankenhäuser

Cerner und m.Doc: Digitalisierungsschub für Krankenhäuser

In der Medizintechnik und der Digitalisierung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen geht es im Wesentlichen darum, dass Daten zwischen Systemen nicht nur ausgetauscht, sondern auch „verstanden“ werden können, betont Rudolf van Megen, Vorsitzender des Vorstands des German ICT & Media Institute (GIMI).

Ein Beispiel dafür ist die Anwendung des Kölner Start-ups m.Doc: Die Patienten sind in der Lage, sich schon außerhalb der Klinik über ihren bevorstehenden Behandlungsverlauf zu informieren oder auch während bzw. nach der Behandlung persönliche Daten zu führen und zu ergänzen. In Verbindung mit der Lösung des amerikanischen Informationstechnikherstellers für das Gesundheitsweisen, Cerner, ist der Arzt schon beim Erstkontakt informiert. Am Beispiel der Cerner-Lösung für Infektionsprävention und Surveillance, die aus unterschiedlichen Informationsquellen Daten sammelt, zeigt sich, wie etwa Infektionen oder eine Sepsis frühzeitig erkannt werden können.

Stefan Radatz, Geschäftsführer Cerner Deutschland, spricht im Interview mit kma Online über die Anwendung von m.Doc und den Stand der Digitalisierung des Krankenhaussystems.