E-Health in Corona-Zeiten: Gesundheitsdaten digitalisieren, bevor andere es tun

E-Health in Corona-Zeiten: Gesundheitsdaten digitalisieren, bevor andere es tun

Deutschland, digitalisiere deine Gesundheitsdaten, bevor es die Big Player Google & Co. tun – so lautet der eindringliche Appell des Digitalagentur-Leiters Christoph Bornschein und der KI-Forscherin Mona Sloane in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Die Diskussion über die Bewertung von eHealth ist polarisiert: Die einen sehen Chancen für mehr Effizienz und beschleunigte Forschung, die anderen fürchten eine Dystopie vollüberwachter Patienten in einer gläsernen Bevölkerung. Während Staat und Gesellschaft daher auch in Zeiten der Corona-Pandemie noch zögerlich sind, schaffen privatwirtschaftliche Akteure, e-Heath-Startups wie Großkonzerne, mit innovativen digitalen Gesundheitstechnologien längst Fakten.

„Nicht Apple, Amazon und Google, sondern wir selbst hier in Deutschland sollten die Chance nutzen, Gesundheitsdaten digital auswerten bzw. betrachten. Das war einer der wesentlichen Gründe, warum GIMI zusammen mit der Stadt Köln und dem Universitätsklinikum Köln 2019 die Digital Health Germany initiiert hat“, sagt Rudolf van Megen, Vorstandsvorsitzender von GIMI. „Inzwischen gibt es erste Projekte und wir stellen fest, dass die aktuelle Gesundheitskrise intensiv zum schnellen Umdenken gerade bei den ganzen Bedenkenträgern führen musste – Let‘s keep speed!“

Digital Health Germany arbeitet gemeinsam mit Partnern an einem Digitalen Corona-Gesundheitszertifikat, das den Koronastatus und andere relevante Daten einer getesteten Person in einer Blockchainkette verankert und damit allen Beteiligten – Gesundheitssystem, Patienten, Unternehmen – jederzeit und anwendungsübergreifend zugänglich macht. Weitere Informationen zum Corona-Gesundheitszertifikat gibt es hier.